Queer-Springer SSV

Schachsportverein
für Schwule & Lesben

Jeden Sonntag und jeden Donnerstag um 20 Uhr: Unser Q-Team in der Lichess-Quarantäneliga

Queerspringer-News

  Spielverweigerer?

geschrieben von HolgerF am 08.10.2012

Die jüngste Einschätzung - Q-Pferde wollten vor allem nicht Schach spielen - kann man nicht bestätigen, wenn man an der fünften Runde des Blitz-Cups teilgenommen hat:

Trotzdem einige Stammgäste (Axel, Helmut, Björn, Lea ...) fehlten, kamen doch neun Teilnehmer zusammen, und es gab obendrein noch zwei Zuschauer, die das ganze Turnier teils gelangweilt (weil Rasmus mitgezählt wurde), von Anfang bis Ende verfolgten.

Einen neuen Martin konnten wir begrüßen. Martin M. spielte früher vor allem Betriebsschach (letzte Zahl im Jahr 2009: 1801), musste aber beim ersten Auftritt vor allem noch der mangelnden Zock-Härte Tribut zollen und verlor etliche gut stehende Partien noch auf Zeit oder durch Tricksereien.

Wolfgang war zwar erklärtermaßen guter Dinge, spielte aber wohl auch zu friedfertig, was ihm einen seltenen vorletzten Platz eintrug.

Markus weitet den Kreis seiner potenziellen Opfer immer weiter aus, auch wenn er immer noch zu oft gute Stellungen verliert (dafür gewinnt er ja auch immer mal schlechte ...). Diesmal hat er Wolfgang geknackt, und Dennis hatte eigentlich weder die Zeit noch das Material, um sich noch ins Remis zu retten ...

Thomas (Sch.), früher jahrelang Mitglied und QIII-Spieler, wurde von einer plötzlichen Schachlust gepackt, die ihn mal wieder ins Mann-O-Meter trieb. Dort spielte er mit hörbarer Freude, und am Ende wollte er es selbst nicht glauben, dass er drei Punkte geholt hatte.

Justin beschwerte sich oft über die Qualität seines Spiels, sicherte sich aber dennoch ein positives Punktekonto und griff mit seinem Sieg über Robert sogar in den Kampf um die ersten Plätze ein.

Robert und Olafur landeten gleichauf, weil Robert zwar Olaf schlug, dafür aber gegen Justin aufgeben musste. Die Wertung dürfte für Robert sprechen, aber die Grand-Prix-Punkte werden ja schwesterlich geteilt.

Dennis war heiß auf seinen ersten Tagessieg. Als er erfuhr, dass Axel nicht da ist, rief er sofort laut: "Das ist unsere Chance, Olaf!" Allerdings musste er nach einem erfolglosen Enterversuch an einer alten Fregatte einen Vertrag mit Olafur schließen ... ("Olaf, du musst dann Holger schlagen.")

Aber wie es öfter ist bei Verträgen unter Ganoven: Der andere hielt sich nicht dran. Allerdings erfüllte ja auch Dennis seinen Part nicht, indem er sich gegen Markus nur mit knapper Not ins Remis rettete.

Am Ende also: Fregatte mit zerzauster Takelage, aber im Hafen.